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„Dann wärt ihr Sieben jetzt platt gefahren!“

 

 

Packend, spannend und realistisch hautnah demonstrierte Ralf Helmer; Moderator für das Programm „Achtung Auto“ vom ADAC, auf dem Pausenhof der Don-Bosco-Hauptschule den Fünftklässlern was passiert, wenn man den Anhalteweg eines Autos nicht einschätzen kann. Er markierte Haltepunkte vor seinem Auto und die Schüler sollten jeweils dort ein rotes Hütchen aufstellen, wo nach ihrer Meinung sein Auto nach einem Bremsweg bei 30 km/h zum Stehen komme. Der einfache Versuch überzeugte die Kinder. Denn sieben schluckten und zuckten ganz schön zusammen, weil ihre Hütchen trotz Vollbremsung glatt überrollt worden waren. „Wenn ihr da wirklich gestanden hättet, dann wärt ihr Sieben jetzt platt gefahren,“ machte er drastisch in der Sprache und unmissverständlich klar, dass es tödlich enden kann, wenn man den Anhalteweg unterschätzt, weil der immer von verschiedenen Faktoren und Zusammenhängen beeinflusst werde: Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg, Straßenbelag, Aufmerksamkeit des Fahrers, Jahreszeit und Witterungsumstände.
Das Programm „Achtung Auto!“, ein Beitrag zur Verkehrserziehung an Schulen von ADAC, Michelin und Opel, wolle wesentlich dazu beitragen, so Ralf Helmer und Verkehrsfachlehrerin Renate Domenghino, dass die Fünftklässler in praktischen Übungen und realistischen Verkehrssituationen lernen, kritische Momente im alltäglichen Straßenverkehr und Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren. Dazu gehöre vor allem, den Anhalteweg von Fahrzeugen und Fußgängern besser einzuschätzen.
 


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Anhand von Bildertafeln mussten die Schüler den Anhalteweg selber herstellen.