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06.02.12

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25.01.12

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Selbstständige Schule



 

Programm der Don-Bosco-Schule

Entwicklungsvorhaben

 

 

1.        Steuergruppen


Die Don-Bosco-Schule Rheine bildet eine Steuergruppe, die die Aufgabe der Koordination und Steuerung des gesamten schulischen Entwicklungsprozesses übernimmt. Diese Steuergruppe besteht aus 4 Lehrerinnen und Lehrern (Herr Spreer, Herr Zurbrügg, Herr Lesting, Frau Tarp). Der Schulleiter und der Stellvertreter sind ebenfalls Mitglieder der Steuergruppe.

-    Die Steuergruppe organisiert die Zielklärung für den anstehenden schulischen Entwicklungsprozess, d.h. sie organisiert und moderiert die Diskussion innerhalb der Schule über die Ziele der geplanten Vorhaben.  Dabei achtet sie auf eine realistische und konkrete Zielformulierung.

-    Die Steuergruppe organisiert, plant und strukturiert den Ablauf des Schulentwicklungsprozesses.

-    Die Steuergruppe sichert den Informationsfluss innerhalb der Schule und stellt Transparenz her – über die eigene Arbeit und über den Stand der schulischen Entwicklung.

-    Die Steuergruppe dient dabei in ihrer Teambildung als Vorbild für die Teamentwicklung innerhalb des Kollegiums.

-    Die Steuergruppe dient als Moderationsteam und nutzt die Instrumente der Moderation und Präsentation. Durch Fortbildung wird sie in diese wichtige Lage versetzt.

-    Die Steuergruppe kann im Laufe des Projekts durch Personen von außerschulischen Partnern ergänzt werden.


Über die Bildung der Steuergruppen hinaus streben die drei Hauptschulen der Stadt Rheine im Rahmen des Projekts „Selbstständige Schule“ eine enge Zusammenarbeit an.

 

2.         Arbeitsfeld „Unterrichtsorganisation und –gestaltung“


2.1.        Kurzbeschreibung der Vorhaben (zunächst für die ersten 2 Jahre)


2.1.1         Bei der “Integration von SchülerInnen und deren Familien” soll die sprachliche Kompetenz der Migranten
gefördert und erweitert werden. Hierbei wird auf bereits bestehende Unterrichtsmodelle zurückgegriffen . Durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern soll ebenso die soziale Kompetenz gefördert werden. Die kulturelle Eigenständigkeit der Migranten auf Grund ihres Herkunftslandes einerseits und die Heranführung an die kulturellen Gegebenheiten des aufnehmenden Landes andererseits wird durch die Verbindungen mit den bereits bestehenden Netzwerken von Verbänden und Institutionen weiter entwickelt.

 

Da zur Zeit nur wenige Migranten die Don-Bosco-Schule besuchen, möchten wir bei eventuell auftretenden Problemen mit den anderen Hauptschulen der Stadt zusammenarbeiten und uns deren Netzwerke und Erfahrungen zu  Nutze machen.
 

2.1.2  Im Projekt “8 – 16” wird die bisherige Nachmittagsbetreuung im Rahmen des  Programms “13plus” ausgebaut. Eine von der Schule organisierte qualifizierte Hausaufgabenbetreuung durch LehrerInnen, die Förderung von zum Beispiel künstlerischen, handwerklichen oder auch sportlichen Neigungen, die regelmäßige mittägliche Verpflegung und die Einrichtung eines Schülercafés sind hier angedacht. Hier wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie Sportvereinen und Jugendhilfeeinrichtungen gelegt. Bereits bestehende Kontakte zum Kreissportbund in Steinfurt, zur Zeit stellt der KSB die Mitarbeiter für „13plus“, zum HOT „Alte Dame“, eine Jugendeinrichtung in Mesum in Trägerschaft der Kirchengemeinde, und zu den örtlichen Sportvereinen können ausgebaut werden. Gleichzeitig können auch Eltern bei der Betreuung mit eingebunden werden.

 

Folgende Bedingungen müssen  kurzfristig noch geregelt werden:

·     Einrichten einer Cafeteria 

·     zusätzliche Hallenstunden in der Sporthalle am Nachmittag

·     Einsatz von Lehrerstunden für eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung aus den zur Verfügung stehenden Lehrerstunden

·     Einstellung von pädagogisch qualifiziertem Betreuungspersonal durch den Träger der Nachmittagsbetreuung

 

2.1.3  Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit an der Don-Bosco-Schule in Rheine-Mesum liegt in dem Bereich “Von der Schule in den Beruf”. Bereits bestehende Projekte werden ausgebaut, neue sollen erprobt werden. Absprachen über Basisqualifikationen, Förderung der Sekundärtugenden und schüleradäquate Praktika sollen hierbei überarbeitet oder neu eingeführt werden. Die bereits bestehenden Kontakte zu örtlichen Verbänden, Ausbildungsbetrieben, Arbeitsamt und den Berufskollegs sind hierbei zu intensivieren und zu institutionalisieren.

 

Folgende Projekte sind geplant:

 

·     Die Fächer „Technik“ und „Informatik“ werden in den Klasse 5 und 6 unterrichtet. Der Unterricht wird in Trimestern parallel mit Kunst organisiert. Es erfolgt eine Benotung, die Zensuren sind in Klasse 6 versetzungswirksam. Projektorientiertes Arbeiten und Team-teaching werden angestrebt.

·     In den Klassen 7 – 10 wird das Fach „Informatik“ in das Fach Arbeitslehre integriert  und im Wechsel mit Technik und Hauswirtschaft in Trimestern unterrichtet. Die Noten sind versetzungswirksam.

·     Ab Klasse 8, 2. Halbjahr, sollen Tagespraktika stattfinden Hierbei können die SchülerInnen in mindestens drei Berufsfeldern Erfahrungen sammeln. 

·     In der Klasse 9 findet weiterhin ein 3-wöchiges Praktikum statt.

·     In der Klasse 10 A wird ein wöchentliches Tagespraktikum eingeführt. Besuche am Berufskolleg unterstützen diese Erfahrungen.

·     Die SchülerInnen der Klasse 10 B absolvieren ein 3-wöchiges Betriebspraktikum, dass durch Besuche des Berufskollegs und anderer Schulen mit gymnasialer Oberstufe ergänzt wird.

·     Für das Schülerbetriebspraktikum wird ein Beurteilungsbogen entwickelt, in dem die Firmen in möglichst einfacher Weise das abgeleistete Praktikum beurteilen sollen.

·     Ausbilder und Vertreter von Firmen und Verbänden unterrichten regelmäßig in den Klassen 9 und 10.

·     Lehrerbetriebspraktika

 

2.1.4     Weitere geplante „Pädagogische Maßnahmen“

 

·     Es wird eine Anlage zum Zeugnis entwickelt, in der Aussagen zu Sekundärtugenden, wie z. B. zum Arbeits- und Sozialverhalten und Teamfähigkeit, gemacht werden.

·     Abhängig von der Besetzung des Stellenplans wird in den Klassen 5 und 6 ein zusätzlicher Förderunterricht zur Verstärkung der Sprach- und Lesekompetenz eingerichtet.

·     Um eine längeren Verbleib im Klassenverband zu gewährleisten, sollen in den Fächern Mathematik und Englisch erst ab Klasse 8  eine Differenzierung in E- und G–Kurse erfolgen.

·     In den Jahrgängen 9 und 10 wird zusätzlich zu den Fächern kath. Religion und ev. Religion das Fach „Praktische Philosophie“ eingeführt. Die Note ist versetzungswirksam.

 

3.         Arbeitsfeld „Schulmitwirkung“


3.1.       Kurzbeschreibung der Vorhaben

          
         Die Schule wird in folgenden Bereichen von den Bedingungen des SchMG abweichende Regelungen treffen:

· Ein Vertreter der Wirtschaft nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen der Schulkonferenz teil.
· Ein Vertreter des Fördervereins nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen der Schulkonferenz teil.