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06.02.12

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01.02.12

Fr. Brügger

 

01.02.12

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25.01.12

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Das Schulprogramm versteht sich als "Grundgesetz" der Don-Bosco-Schule. Es formuliert im Bereich der Bildungs- und Erziehungsarbeit die pädagogischen Zielvorstellungen dieser Schule, nennt die Arbeits- und Entfaltungsstrukturen, beschreibt Verfahren der Ergebnisüberprüfung und Weiterentwicklung, fasst im Rahmen der Selbstverwaltungsmöglichkeiten die Inhalte und Organisationsformen für Unterricht und Schulleben zusammen, die hier verwirklicht werden sollen und können.




1.0. Auftrag und Zweck


1.0. Auftrag und Zweck



Ein Schulprogramm baut sich aus vielen Elementen auf, die hier als Bausteine beschrieben werden. Sie sind von unterschiedlicher Gewichtung und Größe und austauschbar, können nach vorn und hinten verschoben werden und in Übereinstimmung aller am Schulleben beteiligten ersetzt werden.
Die konkreten Lebens- und Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler werden entscheidend beeinflußt durch die pädagogischen Traditionen einer Schule, die spezifischen Bedingungen der Schülerinnen und Schüler selbst, die kulturellen, geopolitischen und geschichtlichen Entwicklungen des Heimatraumes, den pädagogisch-organisatorischen Möglichkeiten und Angeboten der Schule, von den besonderen Formen und Inhalten ihres Unterrichtes, von den Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und dem gesamten Umfeld vor Ort, von der Öffnung zu außerschulischen Lernorten und vielen anderen Faktoren. Sie alle prägen das "Gesicht einer Schule".
Das "Schulprogramm der Don-Bosco-Hauptschule" orientiert sich im Rahmen der Richtlinien und Stoffpläne an all diesen Bedingungen, greift sie auf, verstärkt sie, setzt besondere Akzente und nutzt sie für ihren spezifischen Bildungsauftrag. Es soll deutlich machen, dass Schule mehr ist als täglicher Unterricht im Klassenzimmer und eine Aneinanderreihung von einzelnen Aktionen. Schulleben an der Don-Bosco-Schule spiegelt die gemeinsame Verantwortung und das gemeinsame Bemühen von Eltern, Schülerschaft, Lehrerkollegium in der Region - hier vor allem der Südraum von Rheine - wider.


Ein Programm wie dieses darf niemals eine unveränderbare Größe und Vorgabe sein, sondern muss für ständige Überprüfungen, Verbesserungen, Ergänzungen und Anpassungen an neue Sachverhalte und Umweltbedingungen offen sein. Kreative Fortentwicklung und -schreibung sind notwendiger Auftrag an alle Beteiligten. Nur so erfüllt das Schulprogramm seinen wesentlichen Auftrag und Zweck: ein wichtiges Hilfsmittel zu sein, die Schule ständig zu verbessern und fortzuentwickeln.

2.0. Die Don-Bosco-Schule


2.0. Die Don-Bosco-Schule


Geschichte und Tradition einer Schule haben ebenso Einfluß auf ihr Leben und Arbeiten wie ihre geographische und geopolitische Lage und verkehrliche Anbindung, die soziale und wirtschaftliche Einbindung in das Schulumfeld und ihre räumliche und technische Ausstattung. Mithin sind sie wesentliche Faktoren und Voraussetzungen für das Schulprogramm.


  2.1. Geschichte und Entwicklung
  2.2. Raum und Lage
  2.3. Schulausstattung



2.1. Geschichte und Entwicklung


1995 feierte die Don-Bosco-Hauptschule in Mesum ihr 20jähriges Bestehen und lud dazu die gesamte Schulgemeinde ein. Sie erinnerte dabei an den Einzug ins neue Gebäude im Schul- und Sportzentrum Hassenbrock in Mesum und an die Namengebung. Die Hauptschule wurde von der Gemeinde Mesum 1968 gegründet, als die damalige Volksschule in Grund- und Hauptschule aufgeteilt wurde. Dabei unterrichteten sieben Jahre Johannes-Grundschule und -Hauptschule unter einem Dach an der Schulstraße.
Zunächst besuchten nur die Kinder aus Mesum und Elte die neue Hauptschule, ehe nach der kommunalen Gebietsreform 1975 auch zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtteil Hauenhorst in Mesum eingeschult wurden. Damit ist der Einzugsbereich der Don-Bosco-Hauptschule umschrieben: Johannes- und Franziskus-Grundschule Mesum, Ludgerus-Grundschule Elte und Marien-Grundschule
Hauenhorst. In letzter Zeit mehren sich auch Schulanmeldungen aus dem Stadtgebiet, denn die Don-Bosco-Schule ist die einzige Gemeinschaftshauptschule neben den beiden katholischen Bekenntnisschule Elisabeth- und Overberg-Hauptschule in Rheine.
Die Hauptschule in Mesum nahm 1968 nach der Volksschulreform in NW ihre Arbeit mit 398 Schüler/innen auf. Kontinuierlich stieg die Schülerzahl an und erreichte 1980 mit 648 ihren Höchststand. Dann sank sie stetig bis 1994 auf 205 ab, um dann wieder anzusteigen (Schuljahr 1999 / 2000: 310). 1994 konnte der Negativtrend in der Entwicklung deutlich gestoppt werden, als 39 Anmeldungen und damit erstmals wieder zwei Eingangsklassen 5 gebildet wurden.
Die Schulgeschichte in Mesum, Elte und Hauenhorst reicht weit über das Gründungsjahr der Hauptschule zurück. Darüber informiert ausführlich die Festschrift "20 Jahre Don-Bosco-Schule 1975 - 1995", die zum Schuljubiläum von der Schule in Zusammenarbeit mit dem Förderverein herausgegeben wurde.

 

 

 

2.2. Raum und Lage


Bis zur kommunalen Neuordnung 1975 bestanden im Raum Rheine fünf selbständige Gemeinden: die Stadt Rheine und die vier Gemeinden Mesum, Elte, Rheine links der Ems und Rheine rechts der Ems. Die letzteren vier wurden schon 1850 zum Amt Rheine zusammengeschlossen. Sie besaßen damit ihre politische Selbständigkeit mit eigenen Gemeinderäten, schufen jedoch schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Verwaltungseinheit "Amt Rheine" mit Verwaltungssitz in Rheine.
Nach der Neugliederung bildete sich, zum Teil gefördert durch politische Akte und städteplanerische Vorgaben und gefordert durch deutliche Willensbildung der Bürger, im südlichen Stadtgebiet von Rheine eine neue geopolitische Einheit: der Südraum Rheine. Er besteht aus den beiden ehemals selbständigen Gemeinden Mesum und Elte und den beiden Ortsteilen Hauenhorst und Catenhorn aus der früheren Gemeinde Rheine links der Ems. In dieser räumlichen Einheit wohnen zur Zeit (1996) rund 12 000 Menschen. Mittelpunkt und größter Ort ist das städtische Nebenzentrum Mesum (siehe dazu die Karte "Geopolitische Situation im Raum Rheine"). Von allen Ortsteilen führen kurze, sichere Schulwege zur Don-Bosco-Schule nach Mesum: teils Radwege entlang der Straßen, teils sicher ausgebaute Wirtschaftswege; hinzu kommen Schul- und Stadtbusse (ÖPNV).

 

 

 

2.3. Schulausstattung


Die Don-Bosco-Hauptschule gehört zum Schul- und Sportzentrum Hassenbrock in der Ortsmitte von Mesum (siehe Lageplan 1: "Schul- und Sportzentrum"). Der Schulstandort zeichnet sich aus durch seine ideale Lage. Um das Schulgebäude, gebaut für eine zweieinhalbzügige Hauptschule, gruppieren sich in unmittelbarer Nähe die große Sporthalle (mit Zuschauerrängen), Stadion mit leichtathletischen Anlagen und drei Nebenfeldern, Hallenbad und Schulgarten.
Das Schulgebäude besitzt alle notwendigen Fachräume für die Sekundarstufe I mit Vorbereitungsräume, Lehrküche, Aula, Technik-, Textil- und Kunsträume, Medienraum, zwei Informatikräume und Fachklassenzimmer für Naturwissenschaften (siehe Übersicht "Don-Bosco-Hauptschule").


3.0. Richtlinien, Lehrpläne, Abschlüsse


3.0. Richtlinien, Lehrpläne, Abschlüsse



  3.1. Richtlinien und Lehrpläne

  3.2. Schulabschlüsse
  3.3. Besondere Angebote: Differenzierung nach Leistung und Neigung
  3.4. Stundentafel
  3.5. Bildungspläne



3.1. Richtlinien und Lehrpläne


( können in der Schule eingesehen werden )



3.2. Schulabschlüsse
 

Die Don-Bosco-Schule ist wie alle Hauptschulen eine weiterführende Schule, d. h. ihre SchülerInnen erreichen alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I. Im einzelnen verleiht sie folgende Schulabschlüsse:
(Schulgesetz v. 15.02.2005; APO-SI v.29.05.05):

- Alle SchülerInnen, die das Ziel der Klasse 9 erreichen, erhalten den Hauptschulabschluß.
   Er berechtigt zum Eintritt in die Klasse 10 - Typ A.


- SchülerInnen mit guten Leistungen erwerben den Hauptschulabschluß mit Qualifikation.
   Er berechtigt zum Besuch der Klasse 10 - Typ B.



Nach der Klasse 10 sind weitere Abschlüsse zu erreichen:


- Die Klasse 10 - Typ A führt zum Sekundarabschluß. Er berechtigt zum Eintritt in die Berufsausbildung und
   in die zweijährige Berufsfachschule und bei entsprechend guten Noten nach der dreijährigen Berufsausbildung
   zur Fachoberschulreife.


- Die Klasse 10 - Typ B verleiht die Fachoberschulreife (= mittlere Reife). Bisher schaffte an der
   Don-Bosco-Schule immer rund die Hälfte aller Schüler/innen diesen mittleren Schulabschluß.


- Besonders befähigte SchülerInnen der Klasse 10 - Typ B erhalten die Fachoberschulreife mit
   Qualifikationsvermerk.
Er berechtigt zum Eintritt in die Oberstufe des Gymnasiums, Klasse 11.
   Diesen Weg gingen bisher auch AbsolventenInnen der Don-Bosco-Schule, die so ihr Abitur erlangten.

 

 


3.3. Besondere Angebote: Differenzierung nach Leistung und Neigung



In den Klassen 5/6 weicht die Stundentafel (siehe "Stundentafel") nicht wesentlich von der in anderen weiterführenden Schulen ab. Alle Schüler/innen erlernen als Fremdsprache Englisch. ES werden zusätzlich die Fächer Technik und Informatikunterrichtet. Abgesehen von speziellen Arbeitsformen der inneren Differenzierung wird nicht leistungsorientiert aufgeteilt. Erst ab Klasse 7 wird hier differenziert. In den Hauptfächern Englisch und Mathematik wird unterschieden in Grundkurs (G-Kurs) und Erweiterungskurs (E-Kurs).
Im gleichen Schuljahr können die Schüler/innen neigungsorientiert im Wahlpflichtunterricht aus unterschiedlichen Themen- und Fachangeboten auswählen: "Informatik", "Einfache Holzarbeiten", "Erste Hilfe", "Gutes Benehmen", "Gesundheitserziehung", 
u. a. Diese Neigungsorientierung wird in den Klassen 9/10 verstärkt und intensiviert. Zum einen können sie dann aus einem Angebot unterschiedlicher Projekte, z. B. "Mofa" (Erwerb der Prüfbescheinigung als Fahrerlaubnis) auswählen, zum anderen aber auch im Bereich Kunst/Textilgestaltung/Musik, z.B. Chor- und Orchester-AG, ein Fach aussuchen.
Die Leistungsdifferenzierung in den Fächern Mathematik und Englisch wird fortgesetzt. Die erfolgreiche Teilnahme an einem E-Kurs ist für den Erwerb der Fachoberschulreife erforderlich(siehe auch 4.8.).
Außerdem bietet die Don-Bosco-Schule für ausländische Schüler/innen, vor allem für sogenannte "Seiteneinsteiger", je nach Bedarf Förderkurse an, um sie möglichst rasch und sicher im Fach Deutsch an den Leistungsstand ihrer jeweiligen Klasse heranzuführen. Diese Förderung kann auf das Fach Englisch ausgedehnt werden (siehe auch 4.8.2.).

 

 


3.4. Stundentafel


 
Stundentafel für die Sekundarstufe I
Nach der APO-SI (Stand 31.05.2007)
 
Don-Bosco-Schule Rheine
 
                        Klasse
 
Lernbereich/
Fach
5
6
7
8
9
10A6)
10B
Wochen-stunden
Deutsch
 
5
5
4
4
4
5
5
27
Gesellschaftslehre 1)
Geschichte
Erdkunde
Politik
 
 
3
 
 
3
 
3
 
3
 
3
 
3
 
3
18
Mathematik 7)
 
4
4
4
4
4
4
4
24
Naturwissenschaften1) 6)
Biologie
Chemie
Physik
 
3
 
 
 
3
 
3
 
3
 
3
 
3
 
3
18
Englisch 7)
 
4
4
4
3
3
3
4
22
Arbeitslehre 1) 6)
Technik / Informatik /
Kunst 2)
Arbeitslehre
Hauswirtschaft
 
 
2
 
2
 
3
 
3
 
3
 
3
 
3
12
Kunst, Musik, Textilgestaltung 1) 6)
Musik / Kunst 4)
Textilgestaltung 3)
 
2
3
3
3
3
2
2
16
Religionslehre
 
2
2
2
2
2
2
2
12
Sport
 
3
3
3
3
3
3
3
18
Wahlpflichtunterricht 6)
 
0
0
2
2
2
2
0
8
Kernstunden
28
29
31
30
30
30
31
175
Ergänzungsstunden 5)
 
2
2
1
2
3
3
3
13
Wochenstundenrahmen
28 -31
29-32
30-33
30-33
31-34
31-34
31-34
 
Gesamtwochenstunden
30
31
32
32
33
33
32
188
 
 
1)         Innerhalb der Lernbereiche sind die Fächer gleichgewichtig zu berücksichtigen.
2)         Unterricht in Trimestern in Klassen 5 -6
3)         Unterricht in Musik in Einzelstunden, in Textilgestaltung in Doppelstunden
4)         Ab Klasse 7
5)         Verteilung der Ergänzungsstunden:         Klasse 5: D +1, M +1,                       Klasse  6: D +1, M +1
                                                                   Klasse 7: E +1                                  Klasse  8: M +1, E +1
                                                                   Klasse 9: D +1, M +1, E +1               Klasse 10: D +1, M +1, E +1
6)         Jahrespraktikum 10A Stundenkürzungen(6 Stdn.): KUMUTX: -1, AH/AT -2, WPU -2, NW -1
7)         Differenzierung E- und G-Kurse ab Klasse 8

 

 

3.5. Bildungspläne

(Die von den Fachkonferenzen erstellten Bildungspläne sind Bestandteil des Schulprogramms und im Sekretariat einzusehen.


 

4.0. Bausteine des Schulprogramms


4.0. Bausteine des Schulprogramms


Der Unterricht an der Don-Bosco-Schule ist nicht nur geprägt durch die Stundentafel, sondern auch durch vielfältige Organisations-, Lehr- und Lernformen. Die einzelnen Schulfächer besitzen zwar alle ihre eigenständigen Zielsetzungen, sind aber stets gleichzeitig eingebunden in den allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schule. Schulleben spielt sich dabei nicht nur hinter der verschlossenen Klassen- oder Schultür ab, sondern reicht darüber weit hinaus in das Umfeld und damit in die Gemeinde.
Beim projektorientierten Unterricht sind Entdecken, Handeln und Herstellen wegweisende Prinzipien. Fachliches Wissen wird an Situations- und Handlungsfeldern erprobt, vertieft und erweitert. In Projekten (Projektwochen und -tage) bestimmten die Schüler/innen Ziele, Inhalte, Arbeitsformen und -schritte weitgehend selbst. Wesentlich sind für Projekte ihr Handlungsbezug, ihr fächerübergreifender Charakter, ihre Orientierung auf ein vorweisbares Werk und der Einbezug des Schulumfeldes im Sinne von "Öffnung von Schule". Projekte ermöglichen eine Integration fachspezifischer Lerninhalte mit den Wirklichkeitserfahrungen der Schüler/innen.
Ein so verstandenes Schulleben baut sich als Einheit aus vielen unterschiedlichen Bausteinen auf, jeder mit eigener Bedeutung und Gewichtung. Sie sind so vielgestaltig wie unser Schulleben bunt ist. Jedes Fach leistet hier seinen Beitrag, oft verknüpft mit anderen zu fächerübergreifenden Aktionen und Handlungsfeldern.

   4.1. Baustein: Offene Schule

 
4.1. Baustein: Offene Schule

 

"Öffnung von Schule", "offene Schule" und Zusammenarbeit mit außerschulischen Trägern und Einrichtungen" sind Stichworte, die den bedeutendsten Baustein unseres Schulprogrammes markieren. Damit verwirklicht die Don-Bosco-Schule nicht nur eine zentrale Forderung der Richtlinien und Lehrpläne, sondern einen wesentlichen Punkt ihres Verständnisses von "(Haupt)Schule heute". Dieser für das Schulprogramm der Don-Bosco-Hauptschule bedeutsamste und markanteste Baustein besteht aus verschiedenen kleineren "Steinen".

 

 

4.1.1. Zusammenarbeit Schulsport - Sportverein


Die enge Kooperation mit örtlichen Sportvereinen, vor allem mit dem TV und SV Mesum, aber auch mit SG Elte und SV Germania Hauenhorst, ermöglichte außergewöhnliche Erfolge im Schulsport, vor allem in den Sportarten Leichtathletik, (Mädchen)Fußball, Schwimmen und Volleyball. Bewährt hat sich die Zusammenarbeit bzw. Verzahnung Sportlehrer - Vereinstrainer. Enge Kontakte sorgen für bestmögliche Förderung der jungen Sportler/innen in Schule und Verein.
Dokumentieren läßt sich dies durch zahlreiche Meisterschaften auf Stadt-, Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Eine kleine Übersicht der letzten Jahre zeigt nur einige herausragende Erfolge: Vizemeisterschaft im Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" 1992 im Olympiastadion von Berlin (Leichtathletik WK III/2), Vizemeisterschaft im Mädchenfußball 1992 (NRW-Finale in Gelsenkirchen-Schalke), Leichtathletiklandesmeisterschaft 1992, Vize-Landesmeisterschaft 1994 im Schwimmen. Die vielen anderen Titel, Meisterschaften, Plazierungen und Erfolge können hier nicht aufgeführt werden.
Ziele der Zusammenarbeit Schul- und Vereinssport: gemeinsame Nutzung eines Beach-Volleyballfeldes, angelegt zwischen Sporthalle und Schulgebäude, Kooperation in Form einer gemeinsamen Sport-AG im Tischtennis mit dem TV Mesum.

 

4.1.2. Zusammenarbeit Schule - Eltern

 

Von besonderer Qualität und Intensität war und ist die Zusammenarbeit Schule - Eltern. Sie zeigte sich zu Beginn der 90er Jahre von ihrer besten und zugleich besonders erfolgreichen Seite. Als damals der Bestand der Don-Bosco-Hauptschule durch stetig sinkende Schülerzahlen stark gefährdet war, waren es vor allem die Eltern, die gemeinsam mit dem Schulkollegium sich vehement für den Schulerhalt einsetzten. Zusammen mit engagierten Kommunalpolitikern aus dem Südraum Rheine kämpften sie erfolgreich für den Schulerhalt, u. a. durch Gründung einer Bürgerinitiative "Schule im Südraum ASS", Besuch im Kultusministerium in Düsseldorf, Hearings mit Landes- und Stadtpolitikern, Vertretern der Bezirksregierung und Stadtverwaltung, Flugblattaktionen, Elternbefragungen, Demonstrationen.
Die Zusammenarbeit erschöpfte sich nicht allein in Schulkampf und in Abhaltung von Elternsprechtagen, sondern fand ihre wesentliche Verwirklichung in vielen Maßnahmen zur Unterstützung und Förderung der Schule und Bereicherung des Schullebens. Hier im Rahmen der Zusammenarbeit Schule - Eltern muß auch der Förderverein erwähnt werden (siehe 4.1.6.). Gleiches gilt für "Schulfeste und besondere Ereignisse", wo Eltern und Schule gemeinsam aktiv sind und zusammenarbeiten (siehe 4.4.4.).
Neben den vorgegebenen Klassen- und Schulpflegschaftsversammlungen, Klassen- und Schulkonferenzen arbeiten die Eltern konkret mit in den Fachkonferenzen. Außerdem finden Elternabende mit besonderen Themen statt, z.B. mit Informationen zu Unterrichtsinhalten, Suchtprävention, Berufswahlvorbereitung.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern dehnt sich auf die Berufswahlvorbereitung (evtl. im Zusammenhang mit Assessmenttraining) aus, in dem Eltern ihre Berufe und Arbeitsplätze den Schüler vorstellen. Im direkten Kontak mit möglichen späteren Arbeitskollegen informieren sich die Schüler über Vor- und Nachteile des jeweiligen Berufes, Ausbildungsanforderungen und Arbeitsalltag. Hierbei bietet es sich an, fächerübergreifend zu arbeiten, da die Berufsfelder in vielen Fachbereichen (Mathematik, Naturwissenschaften, Arbeitslehre, Deutsch, etc) angesiedelt sind. Es bieten sich Berufe an, die von Haupschülern erlernt werden können (z.B. Florist, Graten- und Landschaftsbauer, Fliesenleger, Mechatroniker, Kommunikationselektroniker, Maler, etc.).
Im WP-Unterricht haben sich Eltern auch beispielhaft engagiert, hier seien der Mofa-Kurs und eine Altenpflege-AG besonders erwähnt.

 

4.1.3. Lernen vor Ort

 

In engem Zusammenhang mit dem Vorkapitel steht das "Lernen vor Ort", die Öffnung von Schule nach draußen. Besichtigungen, Erkundungen, Aktionen und Praktika betrachtet die Schule hier als Unterricht in andersartigen "Klassenzimmern". Hier pflegt die Don-Bosco-Schule neben gelegentlicher weiterer Zusammenarbeit mit außerschulischen Trägern und Einrichtungen zwei besondere Angebote:

 

4.1.3.1. Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

 

Die Bundeswehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung. Dies wird den SchülerInnen in Begegnungen mit der Bundeswehr auf verschiedenen Ebenen deutlich, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit Schule - Bundeswehr präsentiert werden: Vorträge und Diskussionen mit Soldaten im Unterricht, Führungen und Besuche bei Bundeswehreinrichtungen im Standort Rheine, Angebote zu Projektwochen und -tagen, berufskundliche Besichtigungen.

 

4.1.4. Zusammenarbeit Schule – HOT (Nachmittagsbetreuung)

 

Gemeinsam mit der Sportjugend im Kreissportbund Steinfurt e.V. (KSB) und in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe erarbeitete die Schule ein Projekt und Angebot zur Ganztagsbetreuung. Start war mit Schuljahresbeginn 1997/98.
Seit dem Schuljahr 2006 / 07 hat die Einrichtung HOT "Alte Dame" das Prokjekt "13plus" übernommen.

 

Konkrete Maßnahme:

 

Die Ganztagsbetreuung umfaßt die Wochentage Montag bis Donnerstag von 12.30 bis 15.30 Uhr. Ab 13 Uhr wird zunächst die Mittagsbetreuung mit der Möglichkeit, ein Mittagessen einzunehmen, gewährleistet. Danach führen die Mitarbeiter des HOT und Kollegen der Don-Bosco-Hauptschule die Hausaufgabenbetreuung (vor allem Aufsicht) durch, anschließend folgen freizeitpädagogische und sportliche Aktivitäten, ausgerichtet auf Teilnehmerorientierung. Angestrebt wird dabei eine enge Kooperation mit dem HOT Mesum, TV und SV Mesum.

 

Besonders hervorzuheben sind hier folgende Angebote:

  • Erlebnispädagogische Aktionen (Kanu –Touren, Abenteuersport-Aktionen)
  • Musisch-kreative Angebote (T-Shirt – painting, Theater/Tanz)
  • Durchführung von SporthelferInnen-Ausbildungen
  • Themenorientierte Projekte (z.B. Ökologie)
  • Mitgestaltung des Schulalltags (Projekttage, Ausflüge, sonstige Schulveranstaltungen) 


 

4.1.5. Zusammenarbeit Schule - Zeitung


Eine besondere Rolle kommt der Medienerziehung in der Schule zu. Dazu gehört auch der richtige Umgang mit der Zeitung. Darum führt die Schule in Zusammenarbeit mit den örtlichen Zeitungen besondere Zeitungsprojekte durch, je nach Zeitung:

 

- "Zeitungsflirt" für vier Wochen mit der "Münsterschen Zeitung"

 

- "Zeitung in der Schule (Zisch)" für eine 12wöchige Dauer mit der "Münsterländischen Volkszeitung"

 

Beteiligt sind daran die Klassen 9 und/oder 10.

 

4.1.6. Zusammenarbeit Schule - Förderverein

 

Am 14. November 1994 gründeten die Eltern, unterstützt von der Schule, den "Verein der Freunde und Förderer der Don-Bosco-Schule e. V." (siehe Satzung des Vereins). Er widmet sich satzungsgemäß der "idellen und materiellen Förderung der Don-Bosco-Schule", vor allem durch Gewährung von Beihilfen für die Beschaffung wissenschaftlicher und künstlerischer Unterrichtsmittel, Förderung von Bildung und Erziehung an der Schule und Unterstützung bedürftiger Schüler". Nicht zuletzt dank des vorbildlichen Fördervereinsengagements gelang es der Schule, auch andere Förderer und Sponsoren aus der Wirtschaft zu gewinnen ( Super-Mikroskop für den Biologieunterricht, Informationstechnik, Vernetzung, Video- und Fernsehgeräte).

   4.2. Baustein: Berufswahlvorbereitung

 
4.2. Baustein: Berufswahlvorbereitung

 

Dieser Baustein umfaßt mehrere konkrete Maßnahmen und wird fächerübergreifenden unter Leitung des Faches Arbeitslehre durchgeführt:

 

4.2.1.. Zusammenarbeit Schule - Berufsberatung

 

Eine wichtige Aufgabe der Schule ist die Hinführung der SchülerInnen zur Arbeits- und Wirtschaftswelt. Hierbei bildet die Vorbereitung auf die Berufswahl einen Schwerpunkt ab Klasse 8 (Fachbereich Arbeitslehre/Wirtschaft). In enger Zusammenarbeit mit der Berufsberatung (Arbeitsamt Rheine) führt die Schule dabei verschiedene Maßnahmen durch:
Die Berufsberatung stellt verschiedene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die im Unterricht erarbeitet werden. Frage- und Testbögen werden von der Berufsberatung ausgewertet. In regelmäßigen Abständen kommt der Berufsberater in den Unterricht und hält spezielle Sprechstunden im Schulgebäude ab, z. B. an den Elternsprechtagen. Außerdem besuchen die Klassen 9 das Berufsinformationszentrum im Arbeitsamt Rheine.

 

Besondere Aktionen und Maßnahmen: 

 

    • Besuch im BIZ Rheine (Kl. 9)
    • Sprechstunden für Schulabgänger der Berufsberatung in der Schule (in den Klassen, für EinzelschülerInnen und an Eltersprechtagen)
    • Mitgestaltung des Berufsinformationstages (BIT) durch Berufsberatung

 


4.2.2. Betriebserkundungen

 

In Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft (siehe 4.2.3.) werden vor allem ab Klasse 7 Betriebserkundungen unter verschiedenen Aspekten durchgeführt, wobei der berufskundliche überwiegt.

 

Besondere Maßnahmen:

 

- Besuch eines Handwerkbetriebes in Kl. 7 (z.B. Bäckerei Stöveken)

 

- Erkundung eines Industriebetriebes in Kl. 8 (z.B. Werk Gröning)

 

- Erkundung eines Betriebes unter technologischem Aspekt (Computereinsatz im Werk Upmann)

 

- Kooperation mit der F. Incontrol Datentechnik

 


4.2.3. Zusammenarbeit Schule - Wirtschaft

 

Eine Schule lebt in einem Umfeld, dem auch Wirtschaft, Handel, Handwerk und Verkehr angehören. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft schafft die Schule leichtere Zugänge und Übergänge: Betriebsbesichtigungen vermitteln gute Einblicke in wirtschaftliches, betriebstechnisches, berufskundliches Verhalten und Handeln und geben erste Hilfen für sach- und personengerechte Berufswahl; Schülerbetriebspraktika schaffen erweiterte und gut geeignete Übungs- und Testmöglichkeiten für "Berufswahltestläufe" der SchülerInnen.

 

Konkrete Maßnahmen:

 

- Fachleute aus der Wirtschaft kommen in die Schule (Schwerpunkt: Kl. 9 und 10) und informieren über Sachprobleme wie Bewerbungstraining (ganztägig durch AOK) oder Versicherungsschutz

 

- Ausbilder sprechen vor SchülerInnen

 

4.2.4. Schülerbetriebspraktika

 

 

 

Um die SchülerInnen optimaler auf ihre Praktika vorbereiten zu können, vor allem bei der Wahl der Praktikumsstellen, vereinbarten Don-Bosco-Schule und Werbegemeinschaft Mesumer Kaufleute eine intensive Zusammenarbeit. Gemeinsam erstellen sie eine Informationsschrift für Schüler und Eltern, die ständig überarbeitet, überprüft und ergänzt wird, mit Angaben über die Betriebe, deren Struktur, Größe, Branche, Ausbildungskapazitäten, Praktikumsplätze. Regelmäßig gibt es eine Aussprache zwischen Schule und Wirtschaft auf Ortsebene. Ausdruck findet das gute Miteinander auch in der Unterstützung der Schule durch die heimische Wirtschaft.
Vorbereitet werden die Praktika von der Fachkonferenz Wirtschaft und von den Fachlehrern für Wirtschaft. Durchgeführt, kontrolliert (Besuche) und nachbereitet werden sie fächerübergreifend (Kooperation mit der/m jeweiligen Klassen- bzw. DeutschlehrerIn).

 

Konkrete Maßnahmen:

 

- dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum für die Klassen 9

 

- dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum für die Klassen 10A und 10B

 

- Zeitpunkt: drei Wochen vor den Herbstferien

 


4.2.5. Berufsinformationstag (BIT)

  

Erstmals führte die Don-Bosco-Hauptschule in enger Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft unter besonderer Unterstützung der Volksbank Rheine im März 1997 einen "Berufsinformationstag" in der Schulaula durch. Dabei stellten sich viele Unternehmen aus dem Südraum Rheine vor, informierten in Ständen über Ausbildung und Praktika, gaben Einblicke in ihre Arbeits- und Produktionsweisen, verteilten Proben und Informationen und ließen die SchülerInnnen an Demonstrationsmodellen eigene kleine Erfahrungen sammeln.

 

Beteiligt waren auch die Berufsberatung und die Berufsschulen Rheine.

 

Der Tag begann freitags morgens (Aufbau nachmittags vorher, teils noch morgens) mit einer Schau für die Klassen 5 - 7. Dann wurde sie offiziell im Beisein der Aussteller eröffnet, so daß dann die Gäste und die SchülerInnen der Klassen 8 - 10 mit gezielten Aufträgen die Schau ansehen konnten. Nachmittags war die Schule für die Öffentlichkeit, interessierte Eltern und SchülerInnen anderer Schulformen geöffnet. Ein Schwerpunkt der Ausstellung war hierbei das praktische Demonstrieren von Arbeiten. Abgeschlossen wurde der BIT abends mit einer Diskussionsrunde.

 

Der BIT findet alle drei Jahre im Frühjahr statt.

 

   4.3. Baustein: Gesunde Schule

 
4.3. Baustein: Gesunde Schule

 

Einige Aspekte zu diesem Baustein wurden schon angedeutet. Als konkrete Maßnahmen werden durchgeführt:

 

4.3.1. Gesundes Schulfrühstück

Im Fach Hauswirtschaft werden u.a. Kenntnisse zur bewussten Ernährung der SchülerInnen vermittelt.

Konkrete Maßnahme:

In Zusammenarbeit mit einem örtlichen Bäcker bietet die SV im Rahmen der Gesundheitserziehung an jedem Morgen in der ersten Pause ein gesundes Frühstück zum Kauf an (belegte Brötchen).

 

4.3.2. Suchtprävention

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Gemeinsamer Unterricht und Informationsveranstaltungen in der Schule durch Suchtberatung und Kreuzbung
    • (Schwerpunkte: Kl. 7/8)
    • Elternabend zum Thema mit Suchberatern, Polizei, etc.
    • Zusammenarbeit mit außerschulischen Trägern wie HOT Mesum
       
       

4.3.3. Schulhofgestaltung

Um den SchülerInnen sinnvolle und gesunde Bewegung in der Pause zu ermöglichen, wurde der Schulhof in kleinen Schritten ergänzt und umgestaltet.


Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Basketballkörbe
    • Sitzbänke, die auch als Kleintore für Spiele geeignet sind
     
    • Tischtennisplatten
   4.4. Baustein: Lebendige Schule

 
4.4. Baustein: Lebendige Schule

 

Lernen, Erziehen, Bilden, Arbeiten einerseits und Freude, Begeisterung, Spaß andererseits müssen keine Gegensätze sein, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Darum enthält dieser Baustein verschiedene Projekte und Aktionen und damit konkrete Maßnahmen, die beiderlei gerecht werden und beides fördern.

 

4.4.1. Wandertage und Klassenfahrten

 

Wandertage werden in jeder Jahrgangsstufe und in jedem Jahr durchgeführt, mitunter gekoppelt mit Besichtigungen und Erkundungen, z.B. Moorbesuch.

 

Konkrete Maßnahmen und Fahrten: 

 

    • gemeinsamer Schulwandertag am Rosenmontag in Mesum zur Eissporthalle nach Rheine
    • Mehrtagesfahrt (eine Woche) in der Kl. 5 (evtl. auch noch in Kl. 6); möglich zum traditionellen Zielort Glücksburg
    • Mehrtagesfahrt in Kl. 9 / 10 als Entlassfahrt (traditionelle Ziele: Freiburg, Berlin)

 

4.4.2. Tage religiöser Orientierung (TrO)

 

Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts werden für die Entlassschüler "Tage religiöser Orientierung" (TrO) angeboten. Eine Einladung dazu ergeht an alle SchülerInnen der Klassen 10, unabhängig von Glaubensbekenntnis und Religionszugehörigkeit. Zu den TrO fahren sie in der Regel für drei Tage in eine geeignete Einrichtung. Tradition hat hier die Bildungseinrichtung des Bistums Osnabrück in Rulle. Organisiert werden die TrO durch ReligionslehrerIn in Zusammenarbeit mit dem Schulseelsorger. Die Teilnahme an den TrO ist freiwillig und wird, sofern finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, von der Kirche bezuschußt.

 

4.4.3. Projekttage und -woche

 

Einmal im Schuljahr werden drei- bis fünftägige Projekttage für alle SchülerInnen angeboten. Das Angebot (Themen, Aktionen,...) wird gemeinsam mit Schülern, Eltern und anderen außerschulischen Trägern erstellt, wobei die SchülerInnen frei wählen. Es können auch themengebundene Tage (z.B. 1990 mit Schwerpunkt "Kirch- und Gemeindejubiläum in Mesum, 25-jähriges Schuljubiläum 2000, 2002 mit Gegen Gewalt für Toleranz) sein.

 

Die von den SchülerInnen erstellten Arbeiten können zu einer kleinen Ausstellung führen (siehe auch 4.6.).

 

 

 

4.4.4. Schulfeste und besondere Ereignisse

  

Als die Schule Anfang 1995 ihr 20jähriges Bestehen im Schulgebäude feierte, engagierten sich auch die Eltern bei den verschiedenen Feierlichkeiten, Festen und Ereignissen. Sie halfen durch Sponsoren, die Festschrift zu finanzieren, beteiligten sich zahlreich am Festakt, halfen bei der Ausrichtung und Programmgestaltung (z. B. Erscheinen zahlreicher Musikgruppen am "Tag der offenen Tür").

 

Zu solchen und ähnlichen Tagen und Ereignisse werden Schulfeste durchgeführt, je nach Anlaß organisiert durch Schule, Schülerschaft (SV), Förderverein und Eltern.

 

Solche konkreten Anlässe sind: 

 

    • Weihnachtsfeier am letzten Schultag in der Aula
    • Schuljubiläum
    • Veranstaltungen der Schülerverwaltung (SV) wie Schuldisco,
    • Teilnahme am Weihnachtsmarkt und Leprabasar
   4.5. Baustein: Kooperation mit Schulen

 
4.5. Baustein: Kooperation mit Schulen

 

Eine besondere Form der Kooperation pflegt die Schule mit einigen Nachbarschulen.

Der Übergang von der Grundschule zur Hauptschule ist für Kinder und Eltern von großer Bedeutung. Eine neue schulische Laufbahn beginnt, darum ist der Einstieg besonders wichtig. Hier setzt die Don-Bosco-Schule wichtige pädagogische Akzente. Ziele sind dabei, die SchülerInnen zum einen dort abzuholen, wo sie stehen und zum anderen ihnen das Einleben zu erleichtern. Der pädagogische Brückenschlag wird dabei von verschiedenen Elementen getragen und gestaltet.

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Schon Monate vor einem Übergang lädt die Don-Bosco-Schule die Klassen 4 der vier Grundschulen zu einem Besuch und Informationstag in die Hauptschule ein. Zum Programm gehören ein kleiner Empfang mit Musik und Spiel, ein Rundgang durch die Schule zu allen Fachräumen, Begegnungen und kleine Gespräche mit Hauptschülern, Zuschauen beim Unterricht, eigene Versuche in einigen Fächern, "Besuchsklassenfoto" durch die Foto-AG. So lernen sie alle die neue Schule kennen; viele freuen sich schon auf den Übergang und verlieren frühzeitig ihre Angst davor.
    • Vorgespräche der Hauptschullehrer/innen mit den Kollegen/innen der Grundschule über besondere Probleme der künftigen HauptschülerInnen.
    • Die Einschulung der fünften Klassen beginnt mit einer kleinen Feierstunde in der Aula, zu der auch die Eltern eingeladen sind. Für den ersten Schulmorgen gestalten die neuen KlassenlehrerInnen ein besonderes Programm mit gemeinsamem Frühstück, Kennenlernspielen, spielerischen Aufgaben.
    • Die weitere Schulwoche dient der Eingewöhnung und dem ersten selbständigen Sammeln von Erfahrungen: "Meine neue Schule". Dazu wird für die Klassen 5 ein besonderer Stundenplan gesteckt. So ist Zeit für einen Besuch im neuen Schulumfeld, Schulwegtraining (Schulbus!), Sicherheitsübungen, etc.
    • Kontaktgespräche nach den ersten Wochen mit der Grundschule über die ersten Eindrücke und Erfahrungen, Ausräumen von Schwierigkeiten. In regelmäßigen Abständen finden Erprobungstufenkonferenzen in Absprache mit den Grundschulen statt.

 

4.5.2. Zusammenarbeit mit den Berufskollegs

 

Um einen Übergang zu einer anderen Schulform geht es für alle EntlaßschülerInnen, wenn sie die Berufskollegs (Gewerbl. und kaufmänn.) und deren Bildungseinrichtungen besuchen. Darauf werden sie in besonderer Form vorbereitet.

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Informationsstände der Berufskollegs in der Don-Bosco-Hauptschule (BIT, ...)
    • Beratungen durch BerufsschullehrerInnen in der DBHS
    • Informationen vor Ort über neue Bildungs- und Berufsgänge
    • Besuche der Kl. 10 in den Berufskollegs

   4.6. Baustein: Öffnung nach Innen

 
4.6. Baustein: Öffnung nach Innen

 

Ebenso wichtig wie eine offene Schule nach außen ist eine Öffnung der Schule nach innen. Das geschieht auf vielfältige Art und Weise.

 

4.6.1. Fächerübergreifende Arbeit und Projekte


Hier sind auch die schon angesprochenen Projekttage und -wochen gemeint. Darüber hinaus ergeben sich vor allem in den Klassen und Jahrgangsstufen fächerübergreifende Arbeits- und Projektmöglichkeiten in der Zusammenarbeit von zwei oder mehr LehrerInnen. Dazu bieten die Richtlinien und Lehrpläne viele Chancen, die in Lehrplankonferenzen ausgearbeitet werden müssen.

 

Zum Beispiel: 

 

- Klasse 7, Thema "Werbung": Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kunst und Deutsch

 

- Klasse 9, Thema "Bewerbung": Zusammenarbeit von Wirtschaft und Deutsch

 

 

4.6.1.1. Projekt "Mädchenförderung"

Mädchen und Frauen stehen - formal gesehen und mit wenigen Ausnahmen - nahezu alle Berufe und Positionen offen. Auch in Berufen, die bisher fast nur Männern vorbehalten waren, wird um weibliche Auszubildende geworben. Dennoch werden Frauen und Mädchen vielfach bei Berufswahl und Arbeitsplatzfindung trotz gleicher oder besserer Abschlüsse und Ausgangsqualifikationen oftmals auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt benachteiligt. Immer noch gehen Frauen vorrangig in Berufe, in denen die Verdienst- und Aufstiegschancen geringer und schwieriger sind. Weiterhin drängen sie vorwiegend (oder werden gedrängt) in pflegende, soziale und hauswirtschaftliche Berufe, während ihnen Arbeits- und Ausbildungsplätze im technischen, handwerklichen und industriellen Bereich vorenthalten werden, weil hier überwiegend Männer tätig sind. In der beruflichen Hierarchie finden wir in den leitenden und finanziell attraktiveren Positionen nur wenig Frauen.

 

Die Gründe hierfür sind vielschichtig und können hier nur stichwortartig angedeutet werden: u.a. mädchentypisches Berufswahlverhalten, Unkenntnis über untypische Berufsbilder, traditionelles Rollenverhalten, Beeinflussung durch Elternhaus und Umfeld, gesellschaftliche Barrieren, strukturelle, wirtschaftliche und technische Probleme in Betrieben und Vorurteile von Arbeitgebern.

 

Hier will das Programm "Erschließung neuer Berufsfelder für Frauen in Technik und Handwerk" ansetzen, den Mädchen Hilfen bieten, informieren, Rollen hinterfragen, Berufswahlverhalten und Berufsorientierung korrigieren, Selbstbewußtsein und Eigenständigkeit vermitteln und trainieren, Chancen am Arbeitsmarkt und im Leben verbessern, realistische Berufs- und Lebenswegplanung stützen.

 

Durchgeführt wird das Programm im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes der Klassen 9 und 10 mit zwei Wochenstunden.

 

Mitarbeiten werden bei Durchführung und Ablauf die Handwerkskammer Steinfurt (Ausbildungszentrum Rheine), das HOT "Alte Dame" Mesum und die Regionalstelle Frau und Beruf für den Kreis Steinfurt sowie ‘Profile’ in Steinfurt.

 

 

 

 

Lernschwache SchülerInnen oder jene, die aus dem Ausland kommend wegen fehlender Sprachkompetenz nicht im vollen Umfang am Unterricht teilnehmen können, erhalten in klassen- bzw. jahrgangsübergreifenden Kursen in Kleingruppen gezielt Förderunterricht.

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • SchülerInnen aus Aussiedlerfamilien, sogenannte "Seiteneinsteiger", die keine oder nur sehr wenige Deutschkenntnisse mitbringen, werden in Kleingruppen (bis max. 10) stundenweise gefördert. Dazu kommen sie in Fördergruppen zusammen und erhalten Deutschunterricht..
    • LRS - Kurse für rechtschreib- und leseschwache SchülerInnen in Kleingruppen
    • Dyskalkulie (Förderung für rechenschwache SchülerInnen)

 


4.6.3. Frei- und Wochenplanarbeit (WOP)


Mit dem Beginn des Schuljahres 1996/97 wurde die Frei- und Wochenplanarbeit (WOP) in den Klassen 5 und 6 eingeführt. Damit begann eine Einführungs- und Testphase, erarbeitet und erprobt durch die jeweiligen KlassenlehrerInnen.

 

Konkrete Maßnahmen:

 

- Fortsetzung der WOP für die Klassen, wenn die Erprobung als positiv bewertet wird.

 

- Einführung in allen neuen Klassen 5

 

Angestrebt wird die Erziehung zum selbständigen Arbeiten und zu Teamfähigkeit.

 


4.6.4. Öffnung der Wahlpflichtarbeit (WP) und Arbeitsgemeinschaften (AG)


Der Wahlpflichtunterricht (WP) erscheint in der Stundentafel ab Klasse 7. In den Jahrgangsstufen 7/8 können die SchülerInnen für jeweils ein halbes Jahr ein Fach/ Thema innerhalb des WP wählen, während die SchülerInnen der Klassen 9/10 A diese Wahl für ein ganzes Schuljahr treffen. Im WP werden oft Themen/ Projekte erarbeitet, deren Ergebnisse allen SchülerInnen (auch Eltern, der Schulgemeinde) in geeigneter Form (Aufführungen, Ausstellungen, Collagen, Plakate, Elternabend, ...) vorgestellt werden. Gleiches gilt für (freiwillige) Arbeitsgemeinschaften.

 

Empfehlenswert sind Kooperationen von verschiedenen WP-Gruppen und/oder AG; z.B. Theater (Spiel), Textil (Kostüme) und Kunst/ Technik (Kulissen- und Requisitenbau)

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Theateraufführungen
    • -Themenausstellungen (z.B. Mädchen und Beruf)
    • HOT Mesum

 


4.6.5. Mediotheken und Vernetzung


Durch die Vernetzung aller Klassen- und Förderräume werden in den nächsten Jahren Mediotheken eingerichtet. Die SchülerInnen sollen in die Lage versetzt werden, das Internet und Nachschlagewerke als Informations- und Materialbörse in den Klassenräumen zu nutzen.

   4.7. Baustein: Lehrerfortbildung (LFB)

 
4.7. Baustein: Lehrerfortbildung (LFB)

 

Nach der Umstrukturierung der allgemeinen Lehrerfortbildung (LFB), weg von regionaler und hin zur schulinternen LFB, bieten sich hier wichtige Möglichkeiten.

 

4.7.1. Pädagogische Konferenzen

 

Konkrete Themen: 

 

    • Jährlich eine Ganztagskonferenz, um das Schulprogramm kritisch zu überprüfen, um zu streichen, zu ergänzen, zu verbessern (Evaluation)
    • Konferenz im gleichen Zeitrahmen (teilweise auf der gleichen Veranstaltung möglich) mit dem Ziel, einen verbindlichen Kanon für die Bildungs- und Erziehungsarbeit (Verhalten der SchülerInnen in der Schule, Maßnahmenkatalog gegen Verstöße, Elternarbeit, Aufsichtführung, Fahrten, Wandertage, Klassenveranstaltungen....) zu erstellen.
    • Kollegiumsveranstaltungen (Lehrerausflug, Weihnachtsfeier, ...)

 

4.7.2. Jahrgangs- bzw. Klassenkonferenzen

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Jährlich tagen die Jahrgangs- bzw. Klassenkonferenzen, um gemeinsame Anliegen, Projekte, Fahrten, Wandertage abzusprechen; z.B. für eine gemeinsame Mehrtagesfahrt der Klassen 5 und 6
    • Abstimmung der Klassenarbeiten und Bewertungen innerhalb einer Klassenstufe; z.B. gleiche Arbeiten im Fach Deutsch in allen Klassen 9
    • Absprache von Unterrichtsmaßnahmen und deren gemeinsame Durchführung; z.B. Besuch der Klassen 7 bei der Feuerwehr

 

 

 

In jedem Schuljahr finden in jedem Fachbereich mindestens zwei Fachkonferenzen statt .

 

Konkrete Maßnahmen: 

 

    • Jährliche Überprüfung und Fortschreibung der Lehr- und Stoffpläne
    • Gemeinsame Bewertungskriterien erstellen und überprüfen
    • Beteiligung der Eltern an Fachkonferenzen
    • Neben den Hauptfächern können sich andere Fächer (Sachfächer) zu Fachgruppen zusammenschließen, was Vorteile zur Erarbeitung von fächerübergreifenden Projekten hat; z.B. Erdkunde und Geschichte, Technik, Hauswirtschaft, Wirtschaft

   4.8. Baustein: Unterrichtsinhalte

 
4.8. Baustein: Unterrichtsinhalte


 4.8.1. Deutsch
 4.8.2. Englisch
 4.8.3. Mathematik
 4.8.4. Naturwissenschaften
 4.8.5. Gesellschaftslehre
 4.8.6. Kunst / Musik / Textil
 4.8.7. Arbeitslehre
 4.8.8. Religion
 4.8.9. Sport