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3. Platz bei Matheknobelei Eingetragen von Admin NB
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Matheknobelei in der Marienhauptschule
 

Heimvorteil nicht genutzt
 

 

 
Die Grevener Hauptschüler gaben ihre Lösungen als erste ab, landeten am Ende aber nicht ganz vorn. Foto:
Die Grevener Hauptschüler gaben ihre Lösungen als erste ab, landeten am Ende aber nicht ganz vorn. Foto:
(oh)

 

 
Greven - Die Vertretung aus Metelen setzte auf Nervennahrung und breitete erstmal eine Tüte Weingummi auf dem Tisch aus. Die Neuenkirchener versuchten es mit sportlichem Aufwärmtraining: Sie maßen sich noch kurz vor „Anpfiff“ im Drei-gewinnt auf einer Papierserviette. Und die Grevener? Die wollten ganz fix sein - und gaben ihre Lösungen als erste ab. Am Ende half das alles nichts: Bei der Matheknobelei setzten sich gestern andere Schule durch.

Foto: Rang eins schaffte mit 10,5 von 11,5 Punkten die Marienhauptschule Emsdetten, gefolgt von der Städtischen Gemeinschaftshauptschule Ochtrup (9,5 Punkte) und der Don-Bosco-Schule aus Rheine-Mesum (9 Punkte). „Greven landete im Mittelfeld“, berichtete Gabriele Heinrich, Mitorganisatorin und Lehrerin an der Grevener Hauptschule. Gute Gastgeber lassen anderen den Vortritt. Das weiß man auch in Greven. Eben dort fand gestern eine kreisweite Zwischenrunde des Wettbewerbes „Matheknobelei“ für Hauptschulen statt. Heute folgt eine zweite Ausgabe in Ibbenbüren.
 

 
Eine Schulstunde hatten die Vierer-Teams Zeit, die zum Teil sehr anspruchsvollen Aufgaben zu lösen. Die Bandbreite reichte von Zahlenreihen über Textaufgaben bis zu komplizierten Knobeleien, die nur durch intelligentes Ausprobieren oder per Ausschlussverfahren zu lösen waren. Als Königsdisziplin erwartete die Fünft- und Sechstklässler eine schwere geometrische Würfel-Aufgabe, an der sich viele die Zähne ausbissen. Ein Trost: Auch den Lehrern dürfte es schwer gefallen sein. „Es heißt deshalb Knobelei, weil die Aufgaben sich von denen des herkömmlichen Unterrichts absetzen“, sagte Hans Grote, Lehrer der Bagno-Hauptschule Steinfurt und außerdem für die Bezirksregierung tätig. Zusammen mit Gabriele Heinrich begleitete er die Schüler durch den Tag und bewertete auch deren Lösungen.
 
 


Bei solchen Veranstaltungen merke man immer sehr deutlich, wer aus der eigenen Schule die Teamarbeit kenne. „Wenn es an den Tischen laut ist, ist das eigentlich immer ein gutes Zeichen“, verriet er.

(Oliver Hengst, Westfälische Nachrichten vom 07.04.2011)

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